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Test: Das Panasonic Eluga DL1 im ausführlichen Review

Testurteil

www.mobileroundup.de 06 / 2012

Panasonic Eluga DL1

Hardware & Design

Display

Kamera

Software

Performance & Akku

Gesamtwertung
17.0/25

Heute stellen wir Euch unseren Testbericht zum Panasonic Eluga DL1 vor, dass uns mit freundlicher Unterstützung von getgoods.de zur Verfügung gestellt wurde. In diesem Test zeigen wir Euch Stärken und Schwächen die das Gerät mit sich bringt.

Technische Daten 

  • 4.3 Zoll Display OLED Display, Auflösung 960 x 540 Pixel
  • Android 2.3.5 Gingerbread
  • 1GHz Texas Instruments OMAP 4430 Dual-Core Prozessor
  • 1GB RAM
  • 8GB interner Speicher, nicht erweiterbar
  • 8 Megapixel Kamera
  • NFC
  • Akkukapazität von 1150 mAh
  • Abmessungen: 62mm x 123mm x 7,8 mm (B x H x T)
  • Gewicht: 103 Gramm
 

Hardware, Design & Haptik

Wenn man das Panasonic Eluga DL1 zum ersten Mal in den Händen hält, bemerkt man sofort die Dünne und die Leichtigkeit des Gerätes. Mit seinen 7.8mm gehört das Eluga DL1 nicht nur zu den dünnsten Smartphones der Welt, auch das geringe Gewicht von nur 103 Gramm beeindruckt sofort.

Betrachtet man das Eluga DL1 von vorne, so wirkt es sehr elegant und edel. Nicht zuletzt schuld daran ist die komplett schwarze Front aus Glas, die nur durch drei Buttons und dem Panasonic Schriftzug in der Mitte des Fußes unterbrochen wird.

Die Ecken des Panasonic Eluga auf der Vorderseite wirken sehr kantig, ganz im Gegensatz zu den Rundungen auf der Rückseite des Smartphones. Hier entsteht ein sehr gelungener Widerspruch, der das Smartphone auch noch gut in der Hand liegen lässt.

Die Rückseite des Eluga besteht aus silbernem Kunststoff und wirkt gegenüber der Front weniger edel. Sie vermittelt vielmehr den Eindruck von einem billigen Werkstoff. Im Oberen Bereich sind mittig die Kamera und ein Hinweis auf NFC (Near Filed Commincation) untergebracht. Die Linse der Kamera steht ca. 1mm aus dem Gehäuse hervor.

Sowohl der Volume- als auch der Powerbutton befinden sich auf der rechten Seite direkt auf der Rundung der Rückseite. Dadurch lassen sich beide Knöpfe nur erschwert bedienen, da man des Öfteren über diese hinweg gleitet.

An der Oberseite des Smartphones sind der Kopfhöreranschluss, microSIM- und microUSB-Port verbaut. Das Gehäuse ist übrigens komplett verklebt, so dass man den Akku nicht tauschen kann.

Unboxing des Panasonic Eluga DL1

Display

Im Eluga DL1 setzt Panasonic auf ein 4.3 Zoll Display mit OLED Technik. Das Display löst mit 960×540 Pixel auf was für ein Display in dieser Größe ungewöhnlich ist. Meines Erachtens ist dies einer der größtes „Fails“ dieses Smartphones, da dadurch nur eine Pixeldichte von 256ppi erreicht wird. Im Gegensatz dazu besitzt ein Sony Xperia S eine Pixeldichte von 342ppi.

Was absolut erwähnenswert ist, sind die hellen und leuchtstarken Farben des OLED-Displays. Weiterhin geht das Display bis fast an den Rand des Gehäuses und besitzt fast keine Umrandung (Bezel). Dadurch bekommt man das Gefühl ein großes Display in einem kleinen Gehäuse zu besitzen.

Kameras

Sorry Panasonic, aber was wurde hier denn verbaut? Die Kameras, entschuldigt, die Kamera ist wirklich alles andere als gelungen. Zu Beginn muss erwähnt werden, dass das Eluga DL1 nur eine 8MP-Kamera auf der Rückseite besitzt. Auf eine Frontkamera wurde aus unerfindlichen Gründen komplett verzichtet.

Die verbaute 8MP-Kamera besitzt leider keinen Blitz und so sind Bilder in der Nacht oder unter schlechten Lichtverhältnissen absolut unbrauchbar.

Die Kamera benötigt nach Auslösen des Buttons rund 1 – 1,5 Sekunden bis zur Fertigung des Bildes und dauert eindeutig zu lange. Das macht HTC mit dem Zero-Shutter beim One X eindeutig besser. Was mir weiterhin bei der Kamera fehlte war die Möglichkeit auf Fingerdruck einen bestimmten Bereich zu fokussieren.

Auch Aufnahmen bei gutem Tageslicht im Außenbereich oder künstlichem Licht im Innenbereich sind alles andere als gut. So sind die Farben oft nicht naturgetreu und das Bild wirkt sehr körnig.

Software

Auf dem Panasonic Eluga DL1 ist bei Auslieferung noch Android Gingerbread 2.3.5 installiert, ein Update auf Android 4.0 Ice Cream Sandwich wurde für Juni 2012 angekündigt. Auch hier bin ich der Meinung, dass es besser geht und ein Device – ob Tablet oder Smartphone – bei Auslieferung nicht mehr mit einem alten OS laufen sollte.

Die Oberfläche wirkt etwas verspielt und sehr bunt. Im unteren Bereich des Displays befinden sich vier Icons (Browser, Telefon, SMS/MMS und App-Liste). Meinem Wissen nach kann man diese Plätze nicht frei belegen und muss mit dieser Einstellung vorlieb nehmen.

Der App-Drawer besteht aus 4 x4 Kacheln und bietet Platz für insgesamt 16 Apps. Im Unteren Bereich des Displays sind die Apps in drei Bereiche gegliedert, Vorinstallierte AppsHeruntergeladene Apps und Aktualisierte Apps.  Auch hier ist es nicht möglich die Apps nach Belieben zu verschieben.

Insgesamt bietet der Launcher zu wenig Einstellmöglichkeiten, so dass man im Play Store nach einem anderen Ausschau halten sollte.

Als Besonderheit auf dem Eluga DL1 sollte man die Stromspar-App „Eco Mode“ hervorheben. In dieser lassen sich verschieden Parameter einstellen mit denen man den Akkuverbrauch reduzieren kann. Unter anderem ist es möglich Dienste wie Bluetooth, GPS, WLAN und Displayhelligkeit beim Erreichen eines Akkuwertes (z.B. 25%) auszuschalten bzw. zu reduzieren. Und damit wären wir schon im nächsten Testbereich, der Akkuleistung…

 

Akkuleistung

Kennt Ihr noch den Ton vom Zonk? Genau der wäre hier richtig angebracht. Panasonic „spendiert“ seinem Eluga DL1 einen 1150mAh Akku, der nicht wechselbar und mit dem Gerät fest verbaut ist. Der japanische Hersteller gibt einen Stand-by von 300 Stunden und eine Gesprächszeit von 240 Minuten an. Unter welchen Bedingungen Panasonic diese Werte erreichte ist mir ein Rätsel, denn das Gerät ist bei normaler Nutzung bereits nach 6 Stunden ohne Saft.

Zum Vergleich: Das Samsung Galaxy S3 bekommt einen 2100mAh Akku, das Galaxy Nexus besitzt einen 1800mAh Akku.

Hier ist es also angebracht immer ein Ladekabel mit sich zu führen.

Performance

Das Panasonic Eluga DL1 besitzt einen 1GHz Dual-Core Prozessor aus dem Hause Texas Instruments und ist damit im Mittelfeld aktueller Smartphones angesiedelt.

Probleme konnte ich vor allem im Bereich des Scrollens durch die Menüs, sowie beim Browsen feststellen, da die Oberfläche immer etwas hakte und nicht flüssig lief. Natürlich ließen wir auch einige Benchmarks durchlaufen, die wie folgt endeten:

Quadrant Standard: 1637 Punkte
Antutu Benchmark: 5280 Punkte
GLBenchmark Egypt Test: 30fps

Natürlich sind Benchmarkwerte nur Anhaltspunkte für die Performance eines Gerätes, doch zeigen sie hier, dass das Eluga DL1 mit anderen Smartphones wie HTC One X oder Sony Xperia S nicht mithalten kann.

 

Besonderheiten

Eine Besonderheit des Eluga ist der verbaute NFC-Chip der es auf kurze Distanz ermöglicht Daten zwischen dem Smartphone und einem anderen Gerät, Chipkarte oder Smartphone auszutauschen. In Deutschland noch kaum vertreten, spielt NFC aber erstmal eine Nebenrolle.

Die größte Besonderheit und ein Alleinstellungsmerkmal des Eluga DL1 ist das wasser- und staubgeschützte Gehäuse gemäß Schutzklasse IP57. Damit ist es möglich das Eluga auch mehrere Minuten bis zu einer Tiefe von 1m auf Tauchfahrt zu schicken. 

Zusammenfassung

Mit einigen Worten könnte man sagen: Gut Ding brauch Weil! Von Außen ist das Panasonic Eluga echt ein Hingucker und super-stylish, aber unter der Haube sieht es derweilen nicht so gut aus. In diesem Preissegment gibt es mittlerweile Smartphones, die vieles besser machen. In unserem Pro & Contra seht ihr was uns am Eluga gefällt und was nicht so toll ist.

  • sehr dünnes Gehäuse
  • NFC
  • Wasser- und Staubgeschützt nach IP57 Standard
  • Sehr leicht

  • Geringe Displayauflösung
  • Kamera ohne Blitz
  • Schwacher Akku
  • Gingerbread 2.3.5

 Vielen Dank für die freundliche Unterstützung an

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Über den Autor

Christian Görge

Gründer des Techblogs MobileRoundup und auf der täglichen Suche nach aktuellen News aus der mobilen Welt. Ach so, und Fan von Eintracht Frankfurt :-)

  • marc

    ja lol nicht erweiterbarer speicher, wie bekloppt sind die denn bei panasonic?? die fangen schon genauso an wie HTC mit ihrem s….. festspeicher, kann man auch nicht erweiternXD, darum werde ich bei samsung bleiben!!