Spätestens nach dem Desaster nach der Veröffentlichung war klar, dass Apple Maps zunächst einmal in die Hose gegangen ist. Groß angekündigt war der neue eigene Kartendienst, erwies sich aber beim Start mit iOS 6 als große Enttäuschung. Zu viele Fehler schlichen sich ein, teilweise waren diese sogar recht peinlich. Das Kartenmaterial erwies sich alles andere als geeignet. Selbst Apple CEO Tim Cook sah sich dazu veranlasst, Alternativen zum eigenen Service zu empfehlen.
Insofern überraschen die neuesten Nachrichten aus Cupertino nicht. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg nämlich vermeldet, ist nun der verantwortliche Manager für Apple Maps, Richard Williamson, entlassen worden. Angesichts der zahlreichen Fehler im ersten eigenen Kartendienst des Unternehmens verwundert dies nicht sonderlich. Den Weg vom Apple-Gelände sollte der Manager sicherlich auch ohne das Kartenmaterial auf seinem iPhone finden. Apple sucht übrigens nach wie vor nach Experten, die die Fehler in Apple Maps beheben sollen. Bleibt zu hoffen, dass spätestens mit iOS 7 und dem iPhone 6 oder dem iPad der fünften Generation im kommenden Herbst das Desaster aus dem Weg geräumt wird.
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